
Amsterdam, 28 Juli 2009
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Wie die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2009 zeigen, läuft das Geschäft von EADS (Börsenkürzel: EAD) über alle Konzernbereiche hinweg weiterhin gut. Gleichzeitig beobachtet EADS nach wie vor aufmerksam die wirtschaftliche Situation der Kunden und sein gut gefülltes Auftragsbuch mit einem Volumen von über € 390 Mrd. Der Auftragseingang in Höhe von € 17,2 Mrd. spiegelt den Rückgang im zivilen Geschäft wider. Der Umsatz erreichte € 20,2 Mrd., das EBIT* vor Einmaleffekten belief sich auf € 1,3 Mrd. Der Konzern erzielte im ersten Halbjahr ein EBIT* in Höhe von € 888 Mio., das vor allem durch Wechselkurseffekte beeinträchtigt wurde. Die Nettoliquidität bleibt mit € 8,1 Mrd. weiterhin solide. Wenngleich sich die weitere wirtschaftliche Entwicklung derzeit nur schwer abschätzen lässt, so ist EADS doch weiterhin gut gerüstet, um der Krise zu begegnen.
„Dank eines soliden Geschäftsverlaufs und unseres umsichtigen Finanz-managements ist EADS gut aufgestellt. Die Herausforderungen in den neuen Programmen bestehen aber weiter und verlangen nach Lösungen. Wir halten unverändert an unseren Prioritäten fest: Sicherung der Cash-Position, sorgfältiges Management von Auftragsbestand und Auslieferungen sowie wettbewerbsfähige Positionierung von EADS in den verschiedenen Marktsegmenten. Letzteres haben wir jüngst mit dem Zuschlag für Saudi-Arabiens Grenzsicherungsprogramm unter Beweis gestellt“, so EADS-CEO Louis Gallois. „Wir begrüßen den Rückhalt unserer Erstkunden für das A400M-Programm. Gemeinsam mit unseren Kunden und Zulieferern arbeiten wir weiterhin intensiv daran, das Programm wieder auf Kurs zu bringen.“
Der Umsatz des Konzerns stieg leicht um zwei Prozent auf € 20,2 Mrd. (H1 2008: € 19,7 Mrd.). Die Airbus-Auslieferungen blieben auf hohem Niveau, dank eines besseren zweiten Quartals im Vergleich zum Vorjahr. Negative Wechselkurseffekte sowie ein unvorteilhafter Mix mit geringen A380-Auslieferungen belasteten den Umsatz. Insbesondere der Geschäftsbereich Astrium trug zur Steigerung des Konzernumsatzes bei.
Basierend auf einem starken EBIT* im zweiten Quartal – das im Vergleich zum Vorjahr um nahezu 70 Prozent stieg – erwirtschaftete EADS im ersten Halbjahr ein EBIT * von € 888 Mio. (H1 2008: € 1,16 Mrd.). Dieses wurde vor allem durch negative Wechselkurseffekte belastet. Vor diesen Einmaleffekten belief sich das EBIT* auf € 1,3 Mrd. (H1 2008: € 2,0 Mrd.). Im Vergleich zum Vorjahr wirkten sich der Preisrückgang bei Flugzeugauslieferungen sowie verschlechterte Hedgingkurse negativ auf das EBIT* vor Einmaleffekten aus. Dies wurde teilweise ausgeglichen durch Volumeneffekte und Einsparungen im Power8-Programm. Die mit dem A380 im Zusammenhang stehenden Kosten sind noch höher als erwartet.
EADS erzielte ein Konzernergebnis von € 378 Mio. (H1 2008: € 403 Mio.). Dies entspricht einem Gewinn je Aktie in Höhe von € 0,47 (H1 2008: € 0,50 Gewinn je Aktie). Die Aufwendungen für eigenfinanzierte Forschung und Entwicklung (F&E) stiegen leicht auf € 1,172 Mrd. (H1 2008: € 1,130 Mrd.) aufgrund laufender Entwicklungs-programme bei Airbus sowie des hohen Innovationsgrades im Konzern.
Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen sank auf € -948 Mio. (H1 2008: € 894 Mio.). Die Veränderung im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008, als der Free Cash Flow von starken Kundenanzahlungen profitierte, spiegelt die Verschlechterung des Nettoumlaufvermögens (Working Capital) und den rückläufigen Brutto-Zahlungsmittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit wider. Dies steht im Einklang mit dem reduzierten EBIT* vor Einmaleffekten und einem geringeren Hedging-Volumen. Die Verschlechterung des Working Capital ist eine Folge erhöhter Lagerbestände bei Airbus sowie des vorläufigen Einbehalts von Kundenanzahlungen im A400M-Programm. Der Zahlungsmittelabfluss für das A400M-Programm beläuft sich auf € -400 Millionen. Die im ersten Halbjahr 2009 erhaltenen Kundenanzahlungen bewegen sich auf dem gleichen Niveau wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Trotz der derzeit widrigen Marktbedingungen blieb der Kundenfinanzierungsbedarf im ersten Halbjahr 2009 begrenzt. Deshalb liegt der Free Cash Flow einschließlich Kundenfinanzierungen bei € -1,169 Mrd. (H1 2008: € 975 Mio.). Die Nettoliquidität des Konzerns bleibt mit € 8,1 Mrd. (Jahresende 2008: € 9,2 Mrd.) anhaltend solide. Dies ist angesichts der aktuellen, nur begrenzt vorhersehbaren Entwicklung der Wirtschaftslage ein starkes Fundament.
Zivile Flugzeug- und Hubschrauberbestellungen waren aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage rückläufig. Deshalb sank der Auftragseingang des Konzerns auf € 17,2 Mrd. (H1 2008: € 51,2 Mrd.). Ende Juni 2009 verfügte EADS über einen anhaltend hohen Auftragsbestand von € 391 Mrd. (Jahresende 2008: € 400,2 Mrd.), trotz einer Wertanpassung in Höhe von € -4,3 Mrd. aufgrund des schwächeren US-Dollars zum Halbjahresende im Vergleich zum Jahresende 2008. Die Bestände des Verkehrsflugzeug-Geschäfts basieren auf Listenpreisen. Im Verteidigungsgeschäft sorgten solide Auftragseingänge für einen stabilen Bestand im Wert von € 55,2 Mrd. (Jahresende 2008: € 54,9 Mrd.). Ende Juni 2009 beschäftigte EADS 117.661 Mitarbeiter (Jahresende 2008: 118.349).
Der Kunde OCCAR und die Erstkundennationen bekennen sich weiterhin zum A400M: Am 24. Juli bekräftigten sie, am A400M-Programm festhalten zu wollen, um detaillierte Verhandlungen bis Ende 2009 zu ermöglichen. Damit haben alle Beteiligten die Möglichkeit, das Programm nach erreichbaren Zielvorgaben neu auszurichten. EADS nutzt diese Phase, um mit Zulieferern und Partnern einen verlässlichen Zeitplan zu erarbeiten, der auch ein Datum für den Erstflug vorsieht. Darüber hinaus schafft die Entscheidung Raum für die Umgestaltung des Vertrags zu realistischen Konditionen, die für alle Beteiligten akzeptabel sind. EADS hat das Ziel, jegliche weiteren potenziellen Verluste einzudämmen. Das volle Ausmaß der finanziellen Konsequenzen der Verzögerungen wird jedoch erst nach Abschluss der Verhandlungen feststehen.
In den vergangenen Monaten wurden weitere Programmfortschritte erzielt: Der erste A400M-Prototyp wird derzeit auf die Integration der Triebwerke vorbereitet. Das zweite Flugzeug ist montiert und durchläuft die Systemerprobungsphase; die Endmontage des dritten Prototypen ist angelaufen. Die Triebwerk-Tests auf dem fliegenden Prüfstand verliefen erfolgreich; bislang fanden zwölf Testflüge mit insgesamt mehr als 35 Flugstunden statt. Eine erste Version der überarbeiteten Triebwerks- software FADEC wurde geliefert und zeigt gute Testresultate.
Wegen des anhaltend hohen Grads an Ungewissheit in diesem Programm wendet EADS weiterhin die Methode der Bilanzierung in der frühen Phase eines Auftrags an. ** Dies führte im ersten Halbjahr zu einer EBIT* -Belastung in Höhe von € -191 Mio. (davon fielen € -120 Mio. im ersten Quartal an). In den kommenden Perioden wird das A400M-Programm je nach Entwicklungsfortschritt und Verhandlungsausgang möglicherweise noch wesentliche Ergebnisbelastungen verursachen.
Die zu Jahresbeginn beschriebenen Tendenzen haben sich im ersten Halbjahr 2009 bestätigt. Wenngleich die konzernweite Bottom-up-Analyse des Auftragsbuches einen Auftragsüberhang für die nächsten Jahre zeigt, ist dieser durch die Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen und Verkehrsindikatoren härteren Bedingungen ausgesetzt. Zwar ist die rückläufige Entwicklung inzwischen gestoppt bzw. sogar ein leichter Aufwärtstrend erkennbar. Dennoch gibt es keine eindeutigen Anzeichen einer Stabilisierung, da die Airlines angesichts gesunkener Verkehrs- und Ertragszahlen wie auch verschlechterter Finanzierungsbedingungen unter finanziellem Druck stehen. EADS beobachtet daher Marktentwicklung, Kundenbasis und Zulieferer sehr sorgfältig und setzt weiterhin auf das Konzept einer „rollierenden Planung“. Neben dem zivilen Auftragsbestand bietet die solide Auftragslage im Verteidigungsgeschäft und im Geschäft mit institutionellen Kunden dem Konzern ein gewisses Maß an Sicherheit und Stabilität.
EADS erwartet im Jahr 2009 bei Airbus bis zu 300 neue Brutto-Bestellungen, auch wenn dieses Ziel angesichts der derzeit angespannten Marktbedingungen herausfordernd ist. Ausgehend von der gesunden Auslieferungsentwicklung im ersten Halbjahr dürften die Auslieferungszahlen für das Gesamtjahr 2009 zumindest das Vorjahresniveau erreichen. Bei einem angenommenen Dollarkurs von € 1 = US$ 1,39 sollte sich der EADS-Umsatz ebenfalls in etwa auf dem Niveau von 2008 bewegen.
Auf der Grundlage dieser Annahmen dürfte das EBIT* vor Einmaleffekten im zweiten Halbjahr 2009 positiv, aber geringer als in der ersten Jahreshälfte ausfallen. Im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres wird das EBIT* vor allem durch steigende Aufwendungen für Forschung & Entwicklung (F&E) wie auch durch eine signifikante Verschlechterung der Hedging-Konditionen belastet werden. Die F&E-Aufwendungen für das Gesamtjahr 2009 dürften sich auf rund € 3 Mrd. belaufen. Die Verringerung des EBIT* vor Einmaleffekten wird teilweise durch einen niedrigeren Preisrückgang als im ersten Halbjahr sowie durch vorteilhafte saisonbedingte Effekte aufgefangen werden. Hinsichtlich der Einmaleffekte, die Auswirkungen auf das Ergebnis des zweiten Halbjahrs 2009 haben könnten, sind vor allem Spannweite und Ausmaß möglicher Kosten im A400M-Programm von Bedeutung.
Der Hochlauf im A380-Programm schreitet voran und Airbus erwartet im Gesamtjahr 14 Auslieferungen dieses Flugzeugtyps. Die mit dem A380 im Zusammenhang stehenden Kosten sind noch höher als erwartet. EADS wird die möglichen Auswirkungen auf die Erfahrungskurve im zweiten Halbjahr überprüfen. EADS hebt seine Prognose für den Free Cash Flow an. Der Konzern erwartet im Jahr 2009 nun einen Verbrauch des Free Cash Flow nach Kundenfinanzierungen in Höhe von rund € 1 Mrd. Die Auswirkungen durch das A400M-Programm sind hierbei nicht berücksichtigt.
Wie bereits berichtet, hat EADS seine Geschäftsbereichsstruktur angepasst. Der frühere Geschäftsbereich Militärische Transportflugzeuge wird derzeit vollständig in Airbus integriert und ist nun – unter dem Namen Airbus Military – der militärische Bereich von Airbus. Die neu gegründeten Komponenten- hersteller Aerolia (Frankreich) und Premium AEROTEC (Deutschland) haben ihre volle Geschäftstätigkeit aufgenommen. Sie werden bei Airbus konsolidiert, ebenso die EADS EFW, die zuvor unter „Übrige Aktivitäten“ ausgewiesen wurde. Diese neue Struktur ist 2009 in Kraft getreten.
Der konsolidierte Umsatz von Airbus belief sich auf € 13,951 Mrd. (H1 2008 angepasst:
€ 14,140 Mrd.). Positiv wirkten sich höhere Geschäftsvolumina mit 254 Flugzeug-Auslieferungen gegenüber 245 im Vergleichszeitraum des Vorjahres aus. Der Umsatz wurde durch negative Wechselkurseffekte, einen Preisrückgang und eine geringere Umsatzrealisierung im A400M-Programm belastet. Das EBIT* von Airbus in Höhe von € 519 Mio. (H1 2008 angepasst: € 710 Mio.) litt unter außergewöhnlichen Wechselkurseffekten sowie den Aufwendungen im A400M-Programm. Vor diesen Einmaleffekten stand das EBIT* bei € 900 Mio. (H1 2008 angepasst: € 1,6 Mrd.). Im Vergleich zum Vorjahr wurden die gestiegenen Auslieferungszahlen und die durch Power8 erzielten Einsparungen durch den Preisrückgang, unvorteilhaftere Hedging-Kurse sowie steigende Unterstützungskosten mehr als aufgezehrt. Die mit dem A380 im Zusammenhang stehenden Kosten sind noch höher als erwartet.
Im Juni lieferte Airbus den ersten in der Endmontagelinie im chinesischen Tianjin gefertigten A320 aus. Dies ist ein wichtiger Erfolg in der Internationalisierungs-Strategie des Flugzeugherstellers. Vor dem Hintergrund der aktuellen Wirtschaftskrise erzielte Airbus auf der Luftfahrtmesse in Paris mit 58 Neubestellungen und 69 Kaufzusagen einen soliden Markterfolg. Dies bestätigt die Attraktivität der Airbus-Produktpalette und zeigt, dass Kunden weiterhin in Flugzeuge mit der größten Ökoeffizienz investieren. Bis Ende Juni 2009 gingen bei Airbus 90 Brutto-Bestellungen (68 Netto-Bestellungen) für Verkehrsflugzeuge ein (H1 2008: 525 Brutto-Aufträge, 487 Netto-Aufträge). Die Entwicklung des A350 XWB verläuft plangemäß. Bislang sind für dieses neue Flugzeug insgesamt 493 Bestellungen von 31 Kunden eingegangen.
Zum 30. Juni 2009 betrug der konsolidierte Auftragsbestand von Airbus € 343,6 Mrd. (Jahresende 2008 angepasst: € 357,8 Mrd.) basierend auf Listenpreisen. Der Auftragsbestand im Verkehrsflugzeug-Geschäft belief sich auf 3.529 Einheiten (Jahresende 2008: 3.715 Flugzeuge) im Wert von € 331,2 Mrd.
Am Gesamtumsatz von Airbus hatte Airbus Military einen Anteil in Höhe von € 855 Mio. (H1 2008: € 898 Mio.). Airbus Military profitierte von einer Zunahme des Geschäfts mit Tankflugzeugen wie auch mit leichten und mittelschweren Transport-Flugzeugen. Diese Entwicklung wurde jedoch mehr als aufgehoben durch die Differenz zwischen der im ersten Quartal 2008 gebuchten Umsatzrealisierung für den Power-On-Meilenstein im A400M-Programm und den als erstattungsfähiger Teil der A400M-Kosten gebuchten Umsätzen. Dementsprechend belief sich das EBIT* auf € -36 Mio. (H1 2008: € -20 Mio.). Im Juli erreichte Airbus Military einen weiteren Meilenstein im Tankergeschäft: In Madrid wird die erste A330 für das britische Tankflugzeugprogramm FSTA umgerüstet. Ende Juni 2009 verzeichnete Airbus Military einen Auftragsbestand von € 21,7 Mrd. (Jahresende 2008: € 22,3 Mrd.).
Der Geschäftsbereich Eurocopter steigerte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2009 um 6 Prozent auf € 1,908 Mrd. (H1 2008: € 1,795 Mrd.). Mit 236 Hubschraubern gingen die Auslieferungen an die Kunden Vorjahresvergleich leicht zurück (H1 2008: 254 Hubschrauber). Dies spiegelt einen nachlassenden Zivilmarkt wider. Ein verbesserter Produkt-Mix sowie die Verstärkung der Kundendienst-Aktivitäten sorgten jedoch für den Umsatzanstieg. Trotz dieser Steigerung sank das EBIT* des Geschäftsbereichs um 5 Prozent auf € 99 Mio. (H1 2008: € 104 Mio.). Das EBIT* wurde durch höhere F&E-Aufwendungen (EC175-Entwicklung, verstärkte Investitionen in Innovationen und Technologie-Upgrades) wie auch durch negative Wechselkurseffekte belastet. Im zweiten Quartal 2009 wurde das EBIT* zudem durch Margendruck im NH90-Programm belastet, der auf die anhaltende Komplexität bei Qualifizierung, Abnahme und Programmverlauf zurückzuführen ist.
Angesichts der wachsenden Bedeutung des asiatisch-pazifischen Marktes für Eurocopter setzte der Geschäftsbereich auf den Ausbau seiner Partnerschaften in China und erhöhte seinen Anteil an C-GAMEC, dem größten zugelassenen Helikopter-Wartungszentrum des Landes. Darüber hinaus erwarb Eurocopter 60 Prozent am Hubschrauberwartungsgeschäft von All Nippon Airways (ANA) in Japan. Zudem baute Eurocopter die Bereiche Kundendienst und Flugsicherheit aus. Derzeit richtet der Geschäftsbereich weltweit, unter anderem in Brasilien, Großbritannien und Malaysia, Flugsimulatoren und Schulungszentren ein und trägt damit zur Sicherung seiner langfristigen Marktposition in diesem Segment bei.
Die Entwicklung des Auftragseingangs ließ im ersten Halbjahr eine erhebliche Konjunkturabschwächung erkennen, insbesondere bei den leichten Hubschraubern. Obwohl sich der Trend zur Stornierung von Aufträgen fortsetzt, konnten fast alle Abbestellungen anderweitig zugewiesen werden. Die Produktionsraten werden aufmerksam beobachtet und entsprechend angepasst. Trotz des niedrigen Auftragseingangs (138 Bestellungen im Vergleich zu 475 im Vorjahreszeitraum) bleibt der Auftragsbestand auf hohem Niveau: Hinzu kamen unter anderem Neubestellungen für Militärhubschrauber vom Typ EC635 (24 für den Irak) und EC725 (sechs für Mexiko, fünf für Frankreich). Zum Halbjahresende verfügte Eurocopter über einen Auftragsbestand in Höhe von € 14,2 Mrd. (Jahresende 2008: € 13,8 Mrd.); dies entspricht 1.420 Hubschraubern.
Astrium setzte seinen Erfolgskurs fort und realisierte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum einen Umsatzanstieg um 29 Prozent auf € 2,194 Mrd. (H1 2008: € 1,701 Mrd.). Ausschlaggebend für diese Entwicklung waren kräftige Anstiege in den Bereichen Navigations- und Erdbeobachtungssatelliten, die Konsolidierung von Spot Image wie auch höhere Beitrage aus dem Verteidigungsgeschäft. Zudem enthielt der Umsatz des zweiten Quartals einen positiven Einmaleffekt als Folge von Vergütungen für den erfolgreichen Dauerbetrieb kommerzieller Telekommunikationssatelliten. Das EBIT* kletterte um 13 Prozent auf € 99 Mio. (H1 2008: € 88 Mio.) unterstützt durch das Wachstum im Bereich Erdbeobachtungsdienste und eine Intensivierung des Verteidigungs-geschäfts. Diese Steigerung wurde jedoch durch einen ungünstigen Effekt aus dem Kursrückgang des britischen Pfunds gegenüber dem Euro im Paradigm-Programm teilweise wieder aufgezehrt.
Im Geschäft mit Telekommunikations-Satelliten nahm Astrium die 20. Bestellung seit 2006 entgegen: den Satelliten Atlantic Bird 7 für Eutelsat. Astrium Services hat im Programm Skynet 5 mit der Sicherstellung des vollen Systembetriebs einen wichtigen Programm-Meilenstein erreicht. Mit Skynet 5 ist Paradigm weltweit der erste kommerzielle Betreiber militärischer Satellitenkommunikationsdienste. Die französische Rüstungsagentur DGA hat den weltraumgestützten Frühwarnsystem-Demonstrator Spirale einschließlich der Bodenkontroll- und Missionssegmente abgenommen und damit den Weg für die Entwicklung von Einsatzsystemen geebnet.
Die Trägerrakete Ariane 5 brachte im Juli mit ihrem 45. Start den bislang größten kommerziellen Telekommunikations-Satelliten TerreStar-1 ins All. Dieser 31. erfolgreiche Start in Folge beweist einmal mehr die exzellenten Leistungen der Ariane 5. Bis Ende Juni 2009 stieg der Auftragsbestand von Astrium auf € 15,6 Mrd. (Jahresende 2008: € 11,0 Mrd.).
Der Umsatz des Geschäftsbereichs Verteidigung und Sicherheit blieb gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum mit € 2,161 Mrd. stabil (H1 2008: € 2,167 Mrd.). Die Umsatzsteigerung im Eurofighter-Programm und die Konsolidierung von PlantCML kompensierten die Ausgliederung des Geschäfts mit Flugzeug-Komponenten in die neu gegründete EADS-Tochter Premium AEROTEC. Das EBIT* stieg infolge von Ertragsverbesserungen in Kernprogrammen um 7 Prozent auf € 143 Mio. (H1 2008:
€ 134 Mio.); dieser Entwicklung standen jedoch gestiegene F&E-Aufwendungen gegenüber.
Im ersten Halbjahr 2009 hat der Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit sein Wachstum in neuen Geschäftsfeldern weiter vorangetrieben und seine Führungsposition im Bereich integrierter globaler Sicherheitssysteme ausgebaut. Nachdem der Geschäftsbereich zuvor bereits den Auftrag zur Sicherung der Nordgrenze Saudi-Arabiens erhalten hatte, wurde er unlängst mit dem Aufbau eines Sicherungssystems für die gesamte Grenze des Königreichs betraut. Dies ist das weltweit größte Projekt, das jemals als Gesamtlösung vergeben wurde. Im Auftragsbestand ist dieser Vertrag noch nicht berücksichtigt. Mit der Fertigstellung des Designs von Katars „National Security Shield“, dem weltweit ersten voll integrierten Sicherheitssystem, hat der Geschäftsbereich ein wichtiges Etappenziel erreicht. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Risikominimierungsstudie und der Angebotsabgabe für die Entwicklung und Produktion des europäischen Talarion UAV (bisher bekannt als „Advanced UAV“) hat der Geschäftsbereich seine Position im schnell wachsenden Bereich der unbemannten Luftfahrzeuge ausgebaut.
Zudem hat der Geschäftsbereich mit dem Abschluss eines Forschungsprogramms zur AESA-Radartechnologie mit elektronischer Strahlsteuerung (Active Electronically Scanning Array) seine Fähigkeiten in diesem wachsenden Marktsegment demonstriert. Weitere Aufträge für sichere Kommunikationsnetze, unter anderem aus Russland und der Slowakei, bestätigen die starke Marktposition des Geschäftsbereichs. Der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs Verteidigung und Sicherheit betrug Ende des ersten Halbjahres € 16,4 Mrd. (Jahresende 2008: € 17,0 Mrd.).
Anfang 2009 hat sich die Zusammensetzung der Übrigen Aktivitäten verändert. Da EADS nur noch einen Minderheitsanteil von 30 Prozent an DAHER Socata hält, wird diese Einheit „at equity“ unter Übrige Aktivitäten konsolidiert. EADS EFW wird seit 2009 bei Airbus konsolidiert. Die Übrigen Aktivitäten umfassen nun ATR, EADS Sogerma, EADS North America und den 30-prozentigen at equity Anteil an DAHER Socata.
Vor allem wegen des veränderten Konsolidierungskreises reduzierte sich der Umsatz der Übrigen Aktivitäten auf € 480 Mio. (H1 2008 angepasst: € 597 Mio.). Dies wurde durch den Hochlauf des LUH-Programms (Light Utility Helicopter) bei EADS North America teilweise kompensiert. Das EBIT* der Übrigen Aktivitäten erreichte im ersten Halbjahr 2009 lediglich
€ 2 Mio., nachdem es im Vorjahr € 17 Mio. betragen hatte. Der positiven Kostenentwicklung bei EADS Sogerma standen negative Währungseffekte und einmalige Finanzaufwendungen bei ATR sowie ein unvorteilhafter Mix bei EADS North America gegenüber.
ATR, ein führender Hersteller von Turboprop-Flugzeugen, lieferte 21 Flugzeuge an seine Kunden aus (H1 2008: 22 Flugzeuge). ATR erhielt im ersten Halbjahr 2009 Neuaufträge über zwölf Flugzeuge (H1 2008: 7); der Auftragsbestand stieg damit auf insgesamt 151 Einheiten. Dies belegt die hohe Attraktivität der Turboprop-Flugzeuge von ATR, die sich durch günstige Betriebskosten und hohen Passagierkomfort auszeichnen. Darüber hinaus bewerben sich EADS North America und Eurocopter gemeinsam mit Lockheed Martin um den Auftrag zum Ersatz des bewaffneten Aufklärungshubschraubers (Armed Reconnaissance Helicopter, ARH) der US Army. Zum 30. Juni 2009 belief sich der Auftragsbestand der Übrigen Aktivitäten auf € 2,1 Mrd. (Jahresende 2008 angepasst: € 3,2 Mrd.). Ursache dieses Rückgangs ist die geänderte Konsolidierung von DAHER Socata.
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Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte, wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung der EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung der MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.
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Da das Ergebnis des A400M-Fertigungsauftrags nicht verlässlich geschätzt werden kann, kann EADS derzeit nicht alle Kriterien der Bilanzierung des Auftrags nach der Gewinnrealisierungsmethode nach dem Fertigstellungsgrad erfüllen. Deshalb und in Übereinstimmung mit IAS 11 (Fertigungsaufträge) hat EADS die Gewinnrealisierung nach dem Fertigstellungsgrad (Meilenstein-Methode) ausgesetzt. Stattdessen wurden die bislang angefallenen Auftragskosten als Aufwand sowie Umsatzerlöse entsprechend den angefallenen Auftragskosten – insoweit diese wahrscheinlich einbringbar sind – („Frühe-Phase”-Methode) in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht. Zudem wurde die bestehende Rückstellung für die die gesamten Auftragserlöse übersteigenden gesamten Auftragskosten neu berechnet, jedoch nur für jene Auftragskostenbestandteile, die EADS verlässlich schätzen konnte (Für weitere Informationen siehe „First Half-Year 2009 Financial Report).
EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen, mit einem Umsatz von € 43,3 Milliarden im Jahr 2008 und rund 118.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören Airbus, der führende Hersteller von Zivilflugzeugen und militärischen Tank-, Transport- und Missionsflugzeugen, zudem das weltweit größte Hubschrauber-Unternehmen Eurocopter sowie EADS Astrium, die europäische Nummer 1 im Raumfahrtgeschäft mit Programmen wie Ariane und Galileo. Die Sparte Verteidigung und Sicherheit bietet ihren Kunden umfassende Systemlösungen an, ist für EADS größter Partner im Eurofighter-Konsortium und wesentlicher Anteilseigner am Lenkflugkörper-hersteller MBDA.
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(Beträge in Euro)
|
EADS-Konzern | H1 2009 |
H1 2008 |
Veränd. |
|
Umsatz, in Mio. davon Verteidigung, in Mio. |
20.195 4.555 |
19.739 3.970 |
+2% +15% |
|
EBITDA (1), in Mio. | 1.663 | 1.944 |
-14% |
|
EBIT (2) , in Mio. | 888 | 1.158 |
-23% |
| Forschungs- und Entwicklungskosten, in Mio. | 1.172 | 1.130 |
+4% |
|
Konzernergebnis (Net Income) (3) , in Mio. | 378 | 403 |
-6% |
|
Gewinn je Aktie (3) | 0,47 |
0,50 | - 0,03 € |
|
Free Cash Flow (FCF) (4) , in Mio. | -1.169 | 975 |
– |
|
Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen (4) , in Mio. | -948 | 894 |
– |
|
Auftragseingang (5) , in Mio. | 17.159 |
51.198 |
-66% |
|
EADS-Konzern | 30 Juni 2009 | 31 Dez. 2008 |
Veränd. |
|
Auftragsbestand (5) , in Mio. davon Verteidigung, in Mio. |
390.979 55.212 |
400.248 54.884 |
-2% +1% |
| Nettoliquidität, in Mio. | 8.106 |
9.193 | -12% |
|
Beschäftigte | 117.661 |
118.349 | -1% |
| Geschäftsbereiche | Umsatz | EBIT (2) | ||||
|
(Beträge in Millionen Euro) | H1 2009 |
H1 2008 |
Veränd. | H1 2009 |
H1 2008 |
Veränd. |
|
Airbus-Segment (6) davon Airbus Military |
13.951 855 |
14.140 898 |
-1% -5% |
519 -36 |
710 -20 |
-27% – |
| Eurocopter | 1.908 | 1.795 |
+6% |
99 | 104 |
-5% |
|
Astrium | 2.194 | 1.701 | +29% |
99 |
88 | +13% |
| Verteidigung und Sicherheit | 2.161 | 2.167(8) | 0% |
143 | 134 |
+7% |
|
Zentrale / Konsolidierung | -499 |
-661 |
– | 26 | 105 |
– |
|
Übrige Aktivitäten(7) | 480 | 597 |
-20% |
2 | 17 |
-88% |
|
Gesamt | 20.195 |
19.739 |
+2% |
888 | 1.158 |
-23% |
| Geschäftsbereiche | Auftragseingang(5) | Auftragsbestand(5) | ||||
| (Beträge in Millionen Euro) | H1 2009 |
H1 2008 |
Veränd. | 30 Juni 2009 |
31 Dez. 2008 |
Veränd. |
|
Airbus-Segment (6) davon Airbus Military |
6.194 247 |
44.094 4.209 |
-86% -94% |
343.584 21.680 |
357.824 22.269 |
-4% -3% |
|
Eurocopter | 2.252 |
2.933 | -23% | 14.167 |
13.824 | +2% |
|
Astrium | 6.396 | 1.871 |
+242% | 15.597 |
11.035 | +41% |
| Verteidigung und Sicherheit | 2.346 |
2.383 | -2% | 16.440 |
17.032 | -3% |
|
Zentrale/ Konsolidierung | -393 |
-797 |
– | -948 |
-2.636 |
– |
|
Übrige Aktivitäten (7) | 364 | 714 |
-49% | 2.139 |
3.169 | -33% |
|
Gesamt | 17.159 |
51.198 |
-66% | 390.979 |
400.248 | -2% |
| Geschäftsbereiche | Umsatz | EBIT (1) | ||||
|
(Beträge in Millionen) | Q2 2009 |
Q2 2008 |
Veränd. | Q2 2009 |
Q2 2008 |
Veränd. |
|
Airbus-Segment (6) davon Airbus Military |
8.068 399 |
6.710 262 |
+20% +52% |
430 -31 |
75 -19 |
473% – |
| Eurocopter | 1.150 | 1.063 |
+8% |
61 | 67 |
-9% |
|
Astrium | 1.290 | 950 | +36% |
63 |
55 | +15% |
| Verteidigung und Sicherheit | 1.227 | 1.177 (8) | +4% |
122 | 101 |
+21% |
|
Zentrale / Konsolidierung | -273 |
-354 |
– | -22 | 83 |
– |
|
Übrige Aktivitäten(7) | 266 | 340 |
-22% |
2 | 8 |
-75% |
|
Total | 11.728 |
9.886 |
+19% |
656 | 389 |
+69% |
Das Konzern- EBIT * stieg von € 389 Mio. im Vorjahreszeitraum auf € 656 Mio. im zweiten Quartal 2009. Airbus verzeichnete einen deutlichen EBIT*- Anstieg gegenüber dem zweiten Quartal 2008, in dem das Ergebnis durch die Kosten im A380-Programm und durch einmalige negative Wechselkurseffekte stark belastet war. Dank besserer operativer Ergebnisse als im Vorjahreszeitraum steigerte der Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit sein Q2 EBIT* um 21 Prozent, Astrium um 15 Prozent. Das EBIT* von Eurocopter litt unter dem Kostenanstieg im NH90-Programm und negativen Wechselkurseffekten. Das EBIT* der EADS-Zentrale wurde geschmälert durch einen geringeren Beitrag aus der EADS-Beteiligung an Dassault Aviation sowie durch immobilienbezogene Kosten.
Fußnoten von Seiten 11 bis 13:
Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung
(Safe Harbour Statement):
Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.
In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.
Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen der EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.
Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten der EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten. Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Registrierungsdokument des Unternehmens vom 22. April 2009 entnommen werden.