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SPAD S.XIII (1917)Nach dem großen Erfolg der SPAD S.VII verwundert es kaum, dass auf Basis dieses Jagdflugzeuges eine verbesserte Weiterentwicklung durch Louis Béchéreau in Angriff genommen wurde. Der als SPAD S.XIII bezeichnete Prototyp flog erstmals am 4. April 1917. Neben aerodynamischen Verfeinerungen gegenüber der S.VII waren vor allem zwei Dinge entscheidend für den späteren Erfolg des neuen Flugzeugmusters: ein stärkerer Motor - wiederum von Hispano-Suiza - sowie eine wesentlich effizientere Bewaffnung, bestehend aus zwei synchronisierten Maschinengewehren. Von Beginn an überzeugte die S.XIII durch gute Flugleistungen, vor allem ihre Steigfähigkeit und die Sturzfluggeschwindigkeiten waren ausgezeichnet. Sie konnte daher rasch in die Serienproduktion genommen werden und schon Ende Mai 1917 trafen die ersten Flugzeuge an der Front ein, um die SPAD S.VII als Standardjäger abzulösen. Doch der allgemeine Optimismus war verfrüht, denn der Hispano-Suiza Motor - genauer gesagt vor allem das Untersetzungsgetriebe - verursachte eine Reihe ernsthafter Probleme. Zusätzlich gab es noch zahlreiche Schwierigkeiten mit dem Haupttank. Daher verzögerte sich die Auslieferung der Maschinen erheblich und erst im Laufe des Jahres 1918 konnten sie nach und nach einen großen Teil der älteren SPAD S.VII als Standardjäger der Aéronautique Militaire ablösen. Im Laufe der Zeit waren dann mehr als 80 Staffeln - in erster Linie französische und amerikanische Einheiten - waren mit der S.XIII ausgerüstet und sie trug nicht unerheblich zur endgültigen Luftüberlegenheit der Alliierten bei. Das Flugzeug war den meisten vergleichbaren deutschen Gegenspielern – mit Ausnahme der hervorragenden Fokker D.VII – relativ ebenbürtig. Zahlreiche Fliegerasse, beispielsweise Georges Guynemer oder Eddie Rickenbacker, flogen die Maschine lange Zeit mit großem Erfolg.
Die Serienfertigung der SPAD S.XIII erfolgte trotz aller Probleme in einem derart umfangreichen Rahmen, dass insgesamt neun verschiedenen Flugzeugwerke darin eingebunden waren, unter anderem auch Nieuport. Insgesamt kamen 8.472 SPAD S.XIII (andere Quellen sprechen von „nur“ 7.300 Maschinen) zur Auslieferung. Nach dem Ende des 1. Weltkrieges stornierte man verständlicherweise die Aufträge über 10.000 weitere Maschinen. Mehr als 6.000 davon sollten als Lizenzbauten in den USA bei drei verschiedenen Herstellern gefertigt werden. Die SPAD S.XIII stand während des Krieges vorwiegend bei Franzosen und Amerikanern sowie, wenngleich auch in wesentlich bescheidenerem Umfang, bei den Briten, in Belgien und in Italien im Frontdienst. Während des Krieges konnten sogar einige Maschinen nach Uruguay exportiert werden. In den ersten Nachkriegsjahren gelangte dann noch eine Reihe von SPAD S.XIII in die Tschechoslowakei, nach Polen, Griechenland, Spanien, die Türkei, Brasilien, Argentinien sowie nach Siam und erneut nach Belgien. Teilweise waren einzelne dieser Flugzeuge noch nach 1935 im aktiven Dienst! Technische DatenSPAD S.XIII (1917/18)
Leistung
Gewicht
Abmessungen:
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