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Morane-Saulnier Typ N (1915)Die Ursprünge dieses einsitzigen Jagdflugzeuges reichen bis ins Jahr 1912 zurück, als Morane-Saulnier gemeinsam mit dem bekannten Flieger Roland Garros einen 60-PS Renneindecker entwarf. Er sollte das Ausgangsmuster einer ganzen Reihe ähnlicher Flugzeugentwürfe werden. Die erste Morane-Saulnier Typ N wurde im Juni 1914 von Roland Garros in Österreich anlässlich eines Flugmeetings in Wien – Aspern öffentlich vorgeführt. Sie war schnell, jedoch nicht einfach in der Handhabung - genau wie ihre meist als Rennflugzeuge konzipierten Vorgänger. Kurz nach Kriegsbeginn begann man sie für die militärische Verwendung zu optimieren und entwickelte sie konsequent zu einem Jagdflugzeug weiter, so dass die Morane-Saulnier Typ N getrost als erster französischer Jäger bezeichnet werden darf. Als solcher konnte er dann auch mit einigem Erfolg eingesetzt werden.
Die ersten Maschinen kamen Anfang 1915 an die Front. Unklar ist bis heute, wie viele Exemplare tatsächlich gebaut worden sind, aber mehr als 50 waren es allem Anschein nach wohl nicht. Wegen der Form des bulligen Propellerspinners bekam das Muster schnell mehrere Spitznamen wie "Schmorpfanne" oder "Bullet", wie sie die Briten nannten, nachdem das Royal Flying Corps (RFC) die ersten seiner insgesamt 24 Maschinen dieses Typs erhalten hatte. Die russischen Streitkräfte stellten ebenfalls 1915 etwa 20 Morane-Saulnier Typ N in Dienst. Zu einer geplanten Lizenzproduktion in Russland kam es jedoch nicht. Die Franzosen ersetzten schon Ende 1915 ihre Maschinen im Frontdienst durch modernere Jagddoppeldecker, die wendiger, leichter zu fliegen und vor allem meist effektiver bewaffnet waren. Die Briten zogen bis Oktober 1916 nach, nur in Russland blieben die Maschinen noch bis wenigstens Juli 1917 im aktiven Dienst. Technische DatenMorane-Saulnier Typ N (1915)
Leistung
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