Stand: 21  September  2009 Weiterempfehlen DruckenDrucken

Erderkundungssatelliten

Erstmals wurde die Erde aus dem Weltraum vom russischen Kosmonauten German Titow fotografiert. Die wunderschönen Farben begeisterten, und man begriff, dass Raumfahrt nicht nur den Blick zu den Planeten und in die Tiefen des Alls richten sollte, sondern dass auch der Heimatplanet ein wichtiger Forschungsgegenstand ist. Die dritte Entdeckung der Erde begann: es entwickelte sich die Erderkundung, auch als Fernerkundung oder Erdbeobachtung bezeichnet.

Die Beobachtung aus dem All entwickelte sich rasant. Nach anfänglichen fotografischen Systemen, die immer spezieller wurden wie die Multispektralkameras, fand schließlich auch die Radartechnologie Einzug in die Erdbeobachtung. Heute ist die Fernerkundung aus dem All als eigenständiges Gebiet nicht mehr wegzudenken.

Aber auch die Kombination verschiedener Satellitendaten, seien es die der Umwelt- oder Wettersatelliten mit denen der Erdbeobachtungssatelliten, erbringen heute Informationen, die immens wichtig für die Aussage von Klimawandel, Kartographie, Ozonabbau und Veränderung der Landmassen sind.

Wesentliche Vorhaben und Projekte, an denen die EADS und ihre Vorgängergesellschaften maßgeblich beteiligt waren:

  • Multispektralkameras wie MOMS auf Raumstationen
  • die Radarsatelliten ERS 1 und 2
  • die optischen Satelliten der Spot-Serie
  • der Umweltsatellit Envisat
  • die geo-orientierten Satelliten Champ und Grace
  • sowie der „Klimaaufklärer“ CryoSat

Die Erdbeobachtungssatelliten werden in der Zukunft an Bedeutung zunehmen und einen wesentlichen Beitrag leisten, um den Wissenschaftlern Informationen über den Zustand der Erde und seiner Atmosphäre zu liefern.

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